Letzte Woche war es endlich soweit: Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung haben die ersten Teilnehmer in 2014  am 9-monatigen DIAL/SIHK zertifizierten Lehrgang zum Gebäude-System-Designer mit Erfolg teilgenommen und sind somit berechtigt die Marke GSD© zu führen. Die Absolventen besitzen ab sofort folgende Qualifikationen:

  • Systematische Ermittlung der Wünsche und Absichten von Bauherren und Investoren
  • Gewerkeübergreifende Gestaltungskompetenz im Hinblick auf einen integralen Einsatz moderner anlagentechnischer Systeme und deren Vernetzung untereinander
  • Projektspezifische Entwicklung und Gestaltung eines Technischen Gesamtkonzepts in Konsens mit der Architektur eines Gebäudes
  • Projektspezifische Entwicklung und Gestaltung einer Bedienungsphilosophie des Gebäudes und seiner anlagentechnischen Systeme
  • Bauherrengerechte Präsentation und Kommunikation anlagentechnischer Lösungen
  • Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit im integralen Planungs- und Bauprozess der gesamten technische Gebäudeausrüstung

Der zweite Lehrgang zum  Gebäude-System-Designer endet im kommenden September. Derzeit erarbeitet eine Gruppe von GIRA-Vertriebsingenieuren und Key Account Managern die Inhalte und wird auf den erfolgreichen Abschluss gezielt vorbereitet. Der nächster Lehrgang zum Gebäude-System-Designer startet im September.

Präsenzphasen (je 4 Tage):

  • 23.–26. September  2014
  • 18.–21. November    2014
  • 17.–20. Februar        2015
  • 21.–24. April              2015

 Wichtig: Frühbucherpreis € 4.950,- statt € 6.000,- (bei Anmeldung bis zum 31.05.2014)

Mehr über den Lehrgang erfahren Sie hier.

 

 

 

 

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Gebäudezertifizierungssysteme (wie z.B. BREEAM, LEED oder DGNB) definieren konkret Qualitäten von Gebäuden und zielen auf die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit einer jeden Baumaßnahme. Im Rahmen einer neuen Seminarreihe zum Thema Gebäudezertifizierungssysteme bietet DIAL u.a. auch ein neues Seminar zum Thema LEED an. Das dreitägige Seminar Gebäudezertifizierungssysteme im Detail: LEED setzt den Schwerpunkt auf das international verbreitete Gebäudezertifizierungssystem LEED (Leadership in Energy & Environmental Design), welches vom U.S. Green Building Council kontinuierlich weiterentwickelt wird und aktuell auf der neuen Version V4 basiert.

Ihre Dozenten sind hier:

  • Kay Killmann; Dipl. Ing. Architektur. LEED AP BD+C. Präsident German Green Building Association (GGBA). ALPHA Energy & Environment GmbH.
  • Dietmar Half; M.A. Phil. Dipl.-Ing. Architekt AKNW. LEED Green Associate. DIAL GmbH.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Suchen Sie zunächst nur einen ersten Einstieg in das Thema Gebäudezertifizierungssysteme im Allgemeinen? Dann nutzen Sie doch unbedingt die Gelegenheit, am zweitägigen Basisseminar Gebäudezertifizierungssysteme teilzunehmen und sich hier einen ersten fundierten Gesamtüberblick über diese komplexe Thematik zu verschaffen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Ab sofort steht allen Interessenten unser DIALacademy 2/2014 hier zum Download bereit. Wir informieren Sie über aktuelle News aus unserem Hause und unser Seminarangebot. Zukünftig wird jede Ausgabe unter einem Fokusthema stehen. Diese Ausgabe steht unter dem Fokusthema “Der Sinn dahinter”. Informationen dazu finden Sie im Editorial. Sie sind an einer Print-Version interessiert? Dann senden Sie bitte einfach eine E-Mail an info@dial.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Den ersten mächtigen Impuls erhält das Thema Nachhaltigkeit im Hinblick auf Fragen der Gestaltung von dem US-Amerikaner R. Buckminster Fuller als einen der einflussreichsten Design- und Architekturtheoretiker des 20. Jahrhunderts. In der berühmten “Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde” von 1969 beschreibt Fuller die Erde als ein Objekt menschlicher Gestaltungkraft,  welches vornehmlich in den Verantwortungsbereich von Designern, Architekten und Ingenieuren fallen sollte. Gerade diese Berufsgruppen sieht Fuller dazu in der Lage Antworten darauf zu finden, wie das Raumschiff Erde “zum Zwecke dauerhafter Leistungsfähigkeit als Ganzes begriffen und bedient werden muss”. Fuller beendet seine Betriebsanleitung mit einem leidenschaftlichen Apell: „So, Planer, Architekten und Ingenieure, ergreift die Initiative. Geht ans Werk, und vor allen Dingen, arbeitet zusammen und haltet nicht voreinander hinterm Berg, und versucht nicht, auf Kosten der anderen zu gewinnen. Jeder Erfolg dieser Art wird zunehmend von kurzer Dauer sein [...]“.

Vgl. auch http://www.petersloterdijk.net/agenda/reden/wie-gross-ist-gross

(Fortsetzung folgt)

 

Auch in diesem Jahr ist DIAL wieder mit einem eigenen Messestand auf der light+building in Frankfurt (30.03-04.04.2014) vertreten. Neben DIALux als weltweit verbreitete, kostenlose Komplettsoftware von DIAL zur professionellen Lichtplanung steht diesmal auch die DIALacademy im Focus der diesjährigen Messe. Die Schwerpunkte im umfangreichen Weiterbildungsangebot der DIALacademy liegen insbesondere auf dem Einsatz von Licht und modernsten Automationssystemen in der Architektur. Besuchen Sie uns auf der Messe in Halle 3 auf Stand A80!

Die »Honorarordnung für Architekten und Ingenieure« regelt die Kalkulation der Entgelte von Architekten und Ingenieuren. Die HOAI wurde zuletzt 2013 geändert und gilt für Planer mit Sitz in Deutschland. Kalkulationsgrundlage der Honorare sind die anrechenbaren Baukosten nach DIN 276. Während in Teil 1 allgemeine Vorschriften für alle Planer geregelt werden, beziehen sich die weiteren Teile 2-4 auf die unterschiedlichen Fachgebiete der Planer. Für Gebäude i.d. R. maßgeblich sind::

Teil 3: Objektplanung

  • Abschnitt 1: Gebäude und Innenräume
  • Abschnitt 2: Freianlagen

Teil 4: Fachplanung

  • Abschnitt 1: Tragwerksplanung
  • Abschnitt 2: Technische Ausrüstung

Die Gestaltung eines technischen Gesamtkonzeptes (Gebäude-System-Design) erfolgt strukturell in Anlehnung an »Teil 4-Abschnitt 2: Technische Ausrüstung« und beinhaltet im wesentlichen die Anlagengruppen 1-5 sowie 8 (Gebäudeautomation). Der Teil 5 umfasst dann wieder allgemeine Übergangs- und Schlussvorschriften für alle Planer. Die Planungskosten sind Teil der Gesamtkosten nach DIN 276 und werden der KG 730 Architekten – und Ingenieurleistungen zugeordnet.

 

 

Flächen und Rauminhalte von Gebäuden dienen vielfach als Grundlagen für Wirtschaftlichkeitsberechnungen bzw. als Zielgrößen oder Indikatoren für Baumaßnahmen (wie z.B. Bauwerkskosten der KG 300+400 nach DIN 276 von XY € pro m²/BGF usw.) und werden in Deutschland auf Basis von »DIN 277 Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau: Teil 1-3« berechnet. Hier wird u. a. unterschieden in

  • Bruttogrundfläche (BGF) = Nettogrundfläche (NGF) + Konstruktionsgrundfläche (KGF)
  • Nettogrundfläche (NGF) = Nutzfläche (NF) + Technische Funktionsfläche (TF) + Verkehrsfläche (VF).
  • Rauminhalt (BRI ) = Nettorauminhalt (NRI) + Konstruktionsrauminhalt (KRI).

 

 

 

 

Die Gliederung der Nutzungskosten von Gebäuden erfolgt nach »DIN 18960 Nutzungskosten im Hochbau«. Ähnlich wie in DIN 276 werden die Nutzungskosten in drei Kostenebenen gegliedert. Die erste Ebene umfasst folgende Kostengruppen:

  • 100 Kapitalkosten
  • 200 Objektmanagementkosten
  • 300 Betriebskosten
  • 400 Instandsetzungskosten

In der zweiten Ebene gliedern sich diese Kosten weiter auf. Beispielsweise die NKG 300 Betriebskosten  in NKG 310 Versorgung und weiter in die 3. Ebene beispielsweise in NKG 316 Strom. Die DIN 18960 ist für viele Berechnungsmodelle relevant z. B. auch für Gebäudezertifizierungen nach DGNB (Deutsches Gesellschaft für nachhaltiges Bauen).