Fast 300 Gäste konnten wir am Freitagabend zu fortgeschrittener Stunde begrüßen. Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, wie eine 25-Jahrfeier von DIAL aussehen sollte. Wichtig war uns eine Mischung von interessanten Menschen, die uns wichtig sind. Und ein Charakter, der zu uns passt: Unkonventionell, modern – es sollte Spaß machen und den Blick nach vorne richten. Wir sind sehr glücklich, dass uns das gelungen ist!

Aus dem Vorsatz heraus »keine langen Reden halten« zu wollen, startete der Abend mit sechs temporeichen und spannenden Pecha Kucha Talks. Diese kurzen Talks (Anm.: In diesem Format dauert kein Vortrag länger als 6:40 Minuten) eröffneten mit ihren Themen einen Blick in die Zukunft von Architektur, Licht und Automation. Im Anschluss an die Pecha Kucha Talks konnten wir gemeinsam mit unseren Gästen den fortgeschrittenen Abend bei guten Gesprächen und gutem Essen im verwandelten »Weißen Labor« genießen. Die dort eingerichtete Bar und der Dancefloor mit guter Musik sorgten für eine lange Nacht und es wurde schließlich bis in die Morgenstunden getanzt.

Momentaufnahmen der Party und einen Rückblick in die DIAL Vergangenheit finden Sie hier:

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Nach dem ersten obligatorischen Lehrgang 2013/2014 im 2. Quartal 2014, endete letzte Woche auch der zweite diesjährige Lehrgang zum Gebäude-System-Designer mit dem erfolgreichen Abschluss aller Lehrgangsteilnehmer. Diese setzten sich im Kern aus GIRA-Mitarbeitern zusammen (Key-Account und Vertrieb). Die vierte und letzte Präsenzphase beinhaltete das Ziel des Lehrgangs: Auf Basis einer strukturierten Projektanalyse das technische Gesamtkonzept eines Intelligenten Gebäudes (Smart Building) zu gestalten, seine Bedienungs- und Betriebsphilosophie zu entwickeln und den Bauherrn/Investor von der Lösung zu überzeugen. Als Qualifikationsabschluss wurde der DIAL/SIHK zertifizierte Gebäude-System-Designer angestrebt und durch eine erfolgreiche theoretische und praktische Abschlussprüfung erreicht. Der theoretische Teil der Abschlussprüfung beinhaltet einen Multiple-Choice-Test mit 50 Fragen aus allen Themenkomplexen. Der praktische Teil der Abschlussprüfung beinhaltet die Bearbeitung eines Projektbeispiels. Dazu gehören die Gestaltung und kundengerechte Präsentation eines Technischen Gesamtkonzeptes, Kostenschätzungen und Honorarzuschnitte. Die Lehrgangsteilnehmer erwiesen sich nicht nur als technisch überzeugend, sondern kommunikationsstark, eloquent und kultiviert.

Mehr über den Lehrgang erfahren Sie hier
Der nächste Lehrgang startet bereits wieder am 23.09.2014. Für Kurzentschlossene sind selbstverständlich noch Plätze frei!

GA-Design

Bild: Das Nervensystem eines intelligenten Gebäudes (Smart Building) im ersten Design.

Im Rahmen des diesjährigen Tags der Architektur in NRW öffnete DIAL am 28. und 29. Juni 2014 seine Türen für interessierte Besucher. Dazu ein Zeitungsartikel aus den Lüdenscheider Nachrichten: “Äußerlich eher unscheinbar steht der schwarze Neubau von DIAL an der Bahnhofsallee. Das Prädikat “eher unscheinbar” gilt allerdings nur bis zum Einbruch der Dunkelheit. Dann zeigt der Bau auch nach außen, was lichttechnisch in ihm steckt. Ins Innere kamen die Besucher jetzt anlässlich des diesjährigen Tags der Architektur in NRW, und sie durften über ein hochinnovatives Gebäude staunen. DIAL-Geschäftsführer Dieter Polle und Architekt Dietmar Half erläuterten in einführenden Vorträgen zunächst die Rahmendaten des Gebäudes: minimaler Endenergieverbrauch unterhalb des Passivhausstandards, computerbasierte Steuerung der Haustechnik und Kommunikation sowie eine Ausleuchtung der Räume , die von den mehr als 70 Mitarbeitern nach ihren Bedürfnissen individuell gestaltet werden kann. PC-Apps, mit denen die Mitarbeiter die Luftzufuhr, Temperatur und Lichtqualität steuern ersetzen konventionelle Schalter. Die Smartphones der Mitarbeiter dienen als Kommunikationsgerät und regeln den Zugang zum Gebäude. Die Berufe, die an dem Bau mitwirkten, waren zu großen Teilen in der Belegschaft vorhanden, die den Bau zu einem Anwendungsfall des im Hause vorhandenen theoretischen Wissens machten. An der Planung beteiligt waren Architekten bzw. Innenarchitekten und Designer, Elektroingenieure und Informatiker, Lichtplaner und Softwarespezialisten bzw. Systemintegratoren. So entstand ein Intelligentes Gebäude, dessen zahlreiche Sensoren jene Daten liefen, die die automatischen Steuerungseinheiten brauchen. Weil die Anzahl der tragenden massiven Betonteile des Stahlbetonskeletts auf das statisch unverzichtbare Minimum beschränkt wurde, sind die Räume in ihrer Größe und ihrem Zuschnitt jederzeit veränderbar. Die gesamte Technik verschwand im “doppelten” Fußboden. “Wir haben keinen Schnickschnack gemacht, sondern das was wir brauchen, auf höchstem Niveau”, lautete die dazugehörige Bau- Philosophie. Die Besucher sahen deshalb innerhalb der gebauten “Thermoskanne” ein äußerst aufgeräumtes, transparentes und klar strukturiertes Gebäude, das dem DIAL-Grundsatz “Bessere Architektur durch Licht und Automation” folgt. Und sie erfuhren auch von einer unsichtbaren Seites des Baus, der in dem aufgeschütteten Gelände rund um den ehemaligen Bahnhof durch Betonpfähle auf dem darunter liegenden felsigen Untergrund verankert werden musste. Dietmar Half und Dieter Polle führten die Besucher durch Konferenzräume, Büros und schließlich auch ins Zentrum der praktischen Forschung: Dort befinden sich das Lichtexperimentallabor und das lichttechnische Messlabor, kurz das weiße und das schwarze Labor, wo Lichtszenarien getestet und neue Leuchten in ihrer Lichtwirkung vermessen werden können.” [thk]

TDA

Fortsetzung A.) Regulierung der Nachhaltigkeit durch den Staat: Die in vielerlei Hinsicht problematische Abhängigkeit von der Verfügbarkeit fossiler Primärenergieträger haben Regierungen weltweit vor die Aufgabe gestellt, Auswege aus einem drohenden Zukunftsszenario zu finden. Auf dem Weltgipfel in Rio 1992 wurde deshalb vereinbart, die Treibhausgase weltweit zu stabilisieren. 1997 wurden im so genannten Kyoto-Protokoll vor allem von den Industriestaaten zum ersten und bis dato auch zum einzigen Mal rechtsverbindliche Zusagen zum Klimaschutz gemacht. Um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, verpflichtete sich jede Vertragspartei entsprechend ihrer nationalen Gegebenheiten entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Um die Emission von Treibhausgasen im Bausektor zu reduzieren und die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, trat 2002 erstmals die so genannte EU-Gebäuderichtlinie „Energy Performance Building Directive” [EPBD] in Kraft, die zuletzt 2010 geändert wurde. Mit dieser Richtlinie kam erstmals der zentrale Begriff der Energieeffizienz in den gängigen deutschen Sprachgebrauch. In der [EPBD] von 2002 sind bereits viele wesentliche Aspekte genannt worden, wie die Energieeffizienz im Gebäudebereich zukünftig sichergestellt werden soll. Grundlage zur Umsetzung der [EPBD] in deutsches Recht ist das „Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden” [EnEG], welches zuletzt 2013 geändert wurde. Zur Umsetzung der im [EnEG] genannten Anforderungen dient die „Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden” [EnEV], welche zuletzt 2014 weiter verschärft wurde. Die Berechnungssystematik der EnEV basiert in erster Linie auf der DIN V 18599 „Energetische Bewertung von Gebäuden” [DIN V 18599]. In der aktuellen [DIN V 18599] wird das Thema »Gebäudeautomation« in Teil 11 behandelt und findet mit der neuen Energieeinsparverordnung erstmals Berücksichtigung. Strukturell entsprechen die hier aufgeführten Automatisierungsgrade den gleichnamigen Funktionsklassen A, B, C und D der DIN EN 15232 „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden – Einfluss von Gebäudeautomation und Gebäudemanagement” [DIN EN 15232], wobei Effizienzklasse A besonders hoch effiziente Automationssysteme abbildet und Effizienzklasse D quasi den „Sanierungsfall” beschreibt. Der Gebäude-System-Designer gestaltet ein technisches Gesamtkonzept (Gebäude-System-Design) unter Berücksichtigung der nationalen Gesetzgebung.

Am 27.05.2014 hat bei DIAL in Kooperation mit cci Dialog GmbH das Sonderseminar “BACnet – Eine Einführung für Fachleute aus der Lüftungs- und Klimatechnik” stattgefunden. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Planern, beratenden Ingenieuren, Produktmanagern, Account-Managern und MSR-Technikern zusammen. Die Anwendungsmöglichkeiten von BACnet bezogen auf die Lüftungs- und Klimatechnik wurden in sechs theoretischen Modulen behandelt. Der zugehörige praktische Teil wurde mit der im DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) akkreditierten schwarzem Labor eingesetzten BACnet Anlage demonstriert. In diesem Labor vermessen wir Lampen und Leuchten verschiedener Hersteller aus der ganzen Welt. Das Besondere bei der realisierten BACnet-Anlage ist, die Gewährleistung einer konstanten Raumtemperatur von 25°C. Als Fazit haben die 20 Teilnehmer das Seminar sehr gut bewertet, welches durch die zahlreichen anschaulichen praktischen Beispiele neben den theoretischen Inhalten begründet wurde. Sollten wir Ihr Interesse für Seminare im Bereich BACnet geweckt haben, können Sie sich hier informieren.

Energie, z.B. in Form von Elektrizität, ist ohne Zweifel eine der wesentlichen Grundlagen für den hohen Zivilisationsstandard der Industrieländer und wird weltweit nach wie vor zu einem großen Teil A.) durch die Verbrennung fossiler Energieträger und B.) durch Kernkraftwerke sichergestellt. Die Verwendung dieser Energieträger verursacht aber A.) den menschlich verursachten Anteil am Treibhauseffekt und den damit verbundenen klimatischen Veränderungen und B.) eine kontinuierliche Bedrohung durch den Betrieb von Kernkraftwerken, der bisher nicht ohne ein erhebliches Restrisiko in Bezug auf Störfälle, Endlagerung und Proliferation erfolgen kann. Des Weiteren sind die Vorräte konventioneller Energieträger begrenzt. Auch wenn Schätzungen über Reichweiten dieser Vorräte unterschiedlich ausfallen ist eines nicht zu übersehen: Die Weltbevölkerung wächst rapide und mit ihr der Bedarf an Energie – insbesondere in den aufstrebenden Schwellenländern. Im Bausektor werden im Kern deshalb zwei Strategien verfolgt, um dieses Dilemma nachhaltig zu lösen:

  1. Die Begrenzung des Primärenergiebedarfs durch einen effizienten Umgang mit Energie (High Energy Performance)
  2. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Solarenergie, Umweltenergie, Bioenergie, Windenergie und Wasserkraft.

Der Gebäude-System-Designer ist idealerweise in der Lage, die vielschichtigen Bedürfnisse an die Architektur und Technik eines Gebäudes mit Aspekten der Nachhaltigkeit erfolgreich zu verbinden und damit die zentrale Hauptaufgabe zu lösen, welche die Baupraxis im 21. Jahrhundert allen gestaltenden Kräften am Bau stellen wird. Derzeit spielen dabei A.) regulierende Gesetze und B.) marktliberale Zertifizierungssysteme eine entscheidende Rolle und werden in den nächsten Teilen im Grundriss skizziert.

Wir öffnen unsere Türen für Sie! Am diesjährigen „Tag der Architektur“ zeigen wir Ihnen unser hochmodernes Gebäude und seine Technologien. Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie uns am 28.06.2014 oder 29.06.2014 in der Zeit von 14 Uhr-18 Uhr. Führungen durch das Gebäude finden jeweils zur vollen Stunde statt (14.00 Uhr, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr). Auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Baugelände wurde ein markanter Neubaukomplex realisiert, der insbesondere im Hinblick auf die integrale Planung der technischen Gebäudeausrüstung – das Gebäude-System-Design – neue Maßstäbe setzt. Architektur und technisches Gesamtkonzept wurden im eigenen Hause gestaltet und durch DIAL bis zur Inbenutzungnahme federführend begleitet. Einen ersten Eindruck können Sie sich vorab im Projekportrait verschaffen. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Letzte Woche war es endlich soweit: Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung haben die ersten Teilnehmer in 2014  am 9-monatigen DIAL/SIHK zertifizierten Lehrgang zum Gebäude-System-Designer mit Erfolg teilgenommen und sind somit berechtigt die Marke GSD© zu führen. Die Absolventen besitzen ab sofort folgende Qualifikationen:

  • Systematische Ermittlung der Wünsche und Absichten von Bauherren und Investoren
  • Gewerkeübergreifende Gestaltungskompetenz im Hinblick auf einen integralen Einsatz moderner anlagentechnischer Systeme und deren Vernetzung untereinander
  • Projektspezifische Entwicklung und Gestaltung eines Technischen Gesamtkonzepts in Konsens mit der Architektur eines Gebäudes
  • Projektspezifische Entwicklung und Gestaltung einer Bedienungsphilosophie des Gebäudes und seiner anlagentechnischen Systeme
  • Bauherrengerechte Präsentation und Kommunikation anlagentechnischer Lösungen
  • Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit im integralen Planungs- und Bauprozess der gesamten technische Gebäudeausrüstung

Der zweite Lehrgang zum  Gebäude-System-Designer endet im kommenden September. Derzeit erarbeitet eine Gruppe von GIRA-Vertriebsingenieuren und Key Account Managern die Inhalte und wird auf den erfolgreichen Abschluss gezielt vorbereitet. Der nächster Lehrgang zum Gebäude-System-Designer startet im September.

Präsenzphasen (je 4 Tage):

  • 23.–26. September  2014
  • 18.–21. November    2014
  • 17.–20. Februar        2015
  • 21.–24. April              2015

 Wichtig: Frühbucherpreis € 4.950,- statt € 6.000,- (bei Anmeldung bis zum 31.05.2014)

Mehr über den Lehrgang erfahren Sie hier.

 

 

 

 

Ab sofort steht allen Interessenten unser DIALacademy 2/2014 hier zum Download bereit. Wir informieren Sie über aktuelle News aus unserem Hause und unser Seminarangebot. Zukünftig wird jede Ausgabe unter einem Fokusthema stehen. Diese Ausgabe steht unter dem Fokusthema “Der Sinn dahinter”. Informationen dazu finden Sie im Editorial. Sie sind an einer Print-Version interessiert? Dann senden Sie bitte einfach eine E-Mail an info@dial.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!